Deutsch English

Wozu zertifizierte Passivhausplaner?

Dass Neubauten heute so entworfen werden können, dass sie nur noch einen kleinen Bruchteil der Energie verbrauchen, wie es bisher üblich war – das muss nicht mehr bewiesen werden. Inzwischen gibt es europaweit mehr als 10.000 Passivhäuser, Gebäude, deren Heizenergiebedarf etwa nur ein Zehntel im Vergleich zum durchschnittlichen Altbau beträgt. Die Qualitätsanforderungen an den Passivhaus-Standard liegen seit langem fest. Alle diesbezüglichen Anforderungen sind publiziert und im Internet frei zugänglich. Darüber hinaus gibt es Planungs-Hilfsmittel wie das Passivhaus Projektierungspaket.

All das ersetzt den entwerfenden Architekten nicht – es macht ihm nur das Leben leichter. Alles, was Planer und Entwerfer darüber hinaus brauchen, ist das zugehörige fundierte Fachwissen. Dieses Wissen und Können kann jeder Planer und Entwerfer erwerben. Angebote zur Weiterbildung mit den entscheidenden Inhalten gibt es zumindest im deutschsprachigen Raum. Solche Weiterbildungsangebote finden Sie hier.

Eine andere Form der Weiterbildung geht über die praktische Umsetzung. Ein Architekt, der bereits ein qualitätsgeprüftes Passivhaus gebaut hat, muss das erforderliche Know-how zwangsläufig erworben haben. Das Zertifikat zeigt dem Bauherren, dass sein Planer bzw. Berater Wissen und Erfahrungen für die Planung von Passivhäusern erworben hat.

Sind Sie schon Mitglied der IG Passivhaus?


Eine starke Lobby für ein starkes Konzept.

Passivhaus Institut Darmstadt · Rheinstr. 44/46 · 64283 Darmstadt
Tel: +49(0)6151-82699-0 · Fax: +49(0)6151-82699-11 · mail@passiv.de
 
Das Passivhaus Institut ist ein unabhängiges Forschungsinstitut (Dr. Wolfgang Feist leitet als selbständiger Wissenschaftler das Institut). Mehr zu den Grundsätzen des PHI erfahren Sie auf dieser Seite: PHI. (aktualisiert 08.01.2008 Autor: Dr. Wolfgang Feist © Passivhaus Institut)